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FEED | Die Oper

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Einleitung  |  Gliederung  |  Handlung  |  Figuren  |  Komposition  |  Skript  |  Was bisher geschah

Skriptentwicklung

Des Teufels Küche besteht aus einer Vielzahl miteinander verbundener Tableaus, d.h. einer Collage unterschiedlichster Texte und Textfragmente: mediale und Wissenschaftstexte, literarische und poetische Texte, Gespräche und Reflektionen, Geflüster, Gerüchte und Provokationen – aus Monologen, Dialogen und Polylogen.
Viele dieser Texte/Fragmente gibt es schon. Wir müssen sie nur sammeln, möglicherweise bearbeiten und organisieren.
Unsere Quellen hierfür sind die sozialen und traditionellen Medien, Bücher, Zeitschriften und Pamphlete. Dann gibt es natürlich auch die ‚Texte‘ in den Köpfen unserer Zielgruppen, unseres Publikums. Um zu diesen Texten Zugang zu bekommen, müssen wir auf die Straße, unter die Menschen, online und offline. Und schließlich sind da noch unsere eigenen Texte und Gedanken, die Texte/Gedanken unserer Autorin, sowie die in Proben generierten Texte unserer Schauspieler*innen.
​Inwieweit wir uns auf deutschsprachige Texte und Übersetzungen konzentrieren und welche anderen Sprachen wir mit aufnehmen, machen wir von der Zusammensetzung und den Möglichkeiten unseres Ensembles abhängig. Unser Ausgangspunkt ist eine mehrsprachige Produktion anzuvisieren.
Ob ein Text schlussendlich seinen Platz in diese Produktion findet, hängt nicht zuletzt von vier Faktoren ab: er muss den Zeitgeist treffen und mit mindestens einem unserer Kernthemen vereinbar sein. Außerdem muss er sinngebend in die Erzählung passen und einem unserer Schauspieler*innen zugeordnet werden können. Da nicht alle von uns zusammengetragenen Texte alle vier Kriterien erfüllen werden, werden einige Texte, trotz ihrer hohen Qualität und Relevanz, nicht in der Produktion unterzubringen sein.
​Wir planen deshalb, parallel zu unserer Produktion, eine ästhetisch und literarisch hochwertige Zeitschrift herauszubringen, um so all die Texte und Textfragmente, die uns wichtig sind, unserem Publikum vorstellen zu können. Um das Potenzial einer solchen Zeitschrift voll ausschöpfen zu können, beabsichtigen wir, das Magazin als eigenständiges Element (Artefakt) zu entwickeln und nicht einfach nur den Inhalt und die Struktur der Produktion zu reproduzieren.
Als ein integraler Bestandteil des Gesamtkonzepts hat die Zeitschrift drei gleichermaßen wichtige Funktionen: (a) sie stellt Mephisto und unsere Held*innen unserem Publikum vor, (b) dokumentiert und kommentiert den sich über viele Monate hinziehenden kollaborativen Entwicklungsprozess der Sprechoper und (c) fungiert als bibliophiles Literaturarchiv und als Index für das Projekt als Ganzes.
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